Markus Koob zu Besuch in drei Kindertagesstätten seines Wahlkreises Hochtaunus/Oberlahn

Markus Koob beim Memory-Spiel mit den Kindern (Quelle: Jochen Reichwein).
Markus Koob beim Memory-Spiel mit den Kindern (Quelle: Jochen Reichwein).
Am 13. Und 14. April 2015 besuchte Markus Koob drei Kindertagesstätten in seinem Wahlkreis, um sich die „Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration“, die von dem entsprechenden Bundesprogramm gefördert werden, aus nächster Nähe anzusehen. 

Begonnen hat seine dreiteilige Kita-Reihe mit einem Gesprächstermin in der katholischen Kita St. Nikolaus in Runkel. Die Caritas-Tagesstätte in Bad Homburg war die zweite Kita, die Markus Koob in den beiden Tagen besuchte und die durch das Bundesprogramm „Schwerpunkt-Kita Sprache und Integration“ gefördert wird. Zum Abschluss der Kita-Tage besuchte Markus Koob die Kita Tausendfüßler in Usingen. Er wurde in allen drei Einrichtungen sehr herzlich sowohl von den Erzieherinnen als auch von den Kindern in Empfang genommen.

Sie gehören allesamt zu den gut 4.000 Kitas, die in den vergangenen vier Jahren durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit 400 Millionen Euro gefördert wurden. Im Zuge seiner Mitgliedschaft im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wollte sich Markus Koob persönlich vor Ort vom Wirken des Bundesprogrammes überzeugen. Dieses wurde bis Ende 2015 verlängert, um es dann gemeinsam mit Expertinnen und Experten, den Verantwortlichen in Kommunen und Ländern nachhaltig zu festigen. Geplant ist dafür eine zusätzliche Investition von 100 Millionen Euro jährlich in die Qualität der Kinderbetreuung durch das Bundesministerium.

Warum dieses Bundesprogramm der Frühen Chancen ein absolut wichtiges ist, zeigte sich bereits in den ersten Minuten jeder der drei Besuche. Sehr viele Kinder in den Kitas haben einen Migrationshintergrund. Das Bundesprogramm „Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration“ fördert diese Kinder mit zusätzlichem intensivem Sprachunterricht, wie in Bad Homburg durch eine zusätzliche Sprachwissenschaftlerin vor Ort. Ein Erfolg ist dies auch deshalb, da gleichzeitig die Eltern der Kinder in Kontakt mit der deutschen Sprache treten und sie nebenbei mitlernen. Für alle Beteiligten ist das Bundesprogramm daher eine wahre Bereicherung. Sie erhöht die Chancen auf Bildung und gewährt den Kindern Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, unabhängig von deren sozialer Herkunft und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Neben zahlreichen Fortbildungsmöglichkeiten für Erzieherinnen und Erzieher ermöglicht es das Bundesprogramm unterstützende Materialien und ein Starterpaket für die sprachpädagogische Arbeit zu beziehen.

Kinder sind die beste Investition in die Zukunft, die eine Gesellschaft tätigen kann. In diesem Sinne wird sich Markus Koob uneingeschränkt für die Fortsetzung des Bundesprogrammes „Frühe Hilfen, Sprache und Integration“ einsetzen. In einer Zeit des demografischen Wandels müssen alle Ressourcen effizient genutzt werden. Dies sollte qualitativ bereits in der Kita beginnen.

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