Die zweite BPA-Fahrt 2015 war ein voller Erfolg

Bereits um kurz nach acht Uhr morgens startete unsere zweite BPA-Gruppe für dieses Jahr vom Frankfurter Hauptbahnhof mit dem Zug Richtung Berlin. Begleitet wurde die Gruppe dieses Mal von Markus Koob persönlich. 

Nachdem der ICE halbwegs pünktlich den Berliner Hauptbahnhof erreicht hatte und die Gruppe von ihrem Reiseleiter in Empfang genommen wurde, ging es direkt zu einem der touristischen Highlights von Berlin, dem Ku`damm. Dort konnten sich unsere Gäste beim Mittagessen in einem urigen Lokal stärken, ehe es zum Check-in in das nahegelegene Hotel ging. Auf dem kurzen Fußweg vom Restaurant zum Hotel konnten einige unserer Gäste bereits ein weiteres Highlight abharken, indem ihnen der ehemalige Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit über den Weg lief.  Dieses zufällige Treffen war bereits ein hinreichender Beleg dafür, dass es in Berlin allerhand zu erleben und zu entdecken gibt, sodass wir unsere Gäste aus dem Wahlkreis getrost den restlichen Tag zur freien Verfügung stellten konnten.

Der nächste Tag begann mit einer Stadtrundfahrt mit dem Bus, bevor sich unsere Besuchergruppe dem Herzstück der deutschen Politik näherte, dem Reichstagsgebäude. Der Besuch des Bundestags begann mit einem sehr unterhaltsamen Vortrag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals. Anschließend stellte Markus Koob sich den Fragen seiner Gäste aus dem Wahlkreis, ehe diese bei schönstem Frühlingswetter von der Reichstagskuppel aus den Ausblick über die Hauptstadt genießen konnten. Zur Stärkung kehrte die Gruppe unweit des Bundestags in ein Restaurant ein. Den Abschluss des Programms für diesen Tag bildete ein Besuch in der Hessischen Landesvertretung zwischen Bundestag und Potsdamer Platz.

Den ersten Programmpunkt des folgenden Tages bildete ein Besuch beim Bundespresse- und Informationsamt, welches für die detaillierte programmatische Planung dieser Art von Reisen verantwortlich ist. Anschließend fuhr der Bus unsere Gäste nach Hohenschönhausen für eine Führung durch die dortige Gedenkstätte. Wieder einmal verfehlte dieser Programmpunkt seine Wirkung nicht. Unsere buntgemischte Gruppe zeigte sich durchweg ergriffen von den einst dort angewendeten Methoden des DDR-Regimes. Die Leistung der ehemaligen Insassen und heutigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gedenkstätte, die frei heraus über ihre persönlichen Leidensgeschichten sprachen, wurde ihnen von der Besuchergruppe hoch angerechnet. Ein zweites, sehr eindrucksvolles Erlebnis dieses Tages war der Besuch des Bundeskanzleramts. Nach einem ausführlichen Sicherheitscheck, der mit jenen an Flughäfen zu vergleichen ist, konnten unsere Gäste das Gebäude betreten, in dem nicht nur die Richtlinien der deutschen Politik gesetzt werden, sondern auch zu großem Maße europäische und globale. Die Führung durch diese nahezu heiligen Hallen setzte zwei Schwerpunkte. Zum einen machten die Gruppenführerinnen auf eine Reihe von außergewöhnlichen Kunstwerken sowie auf die spezielle Architektur des Kanzleramts aufmerksam und lieferten passende Interpretationsmöglichkeiten.  Der zweite Schwerpunkt der Führung lag auf den eigentlichen Wirkungsstätten des Kanzleramts. So konnten unsere Gäste den Kabinettstisch aus nächster Nähe betrachten, sowie den Sitzungssaal, in dem internationale Delegierte zu Verhandlungen zusammenkommen. Für das anschließende Abendessen mit Markus Koob brachte der Bus die Besuchergruppe nach Moabit.

Der nächste Tag sollte bereits der letzte der ereignisreichen Berlin-Fahrt sein. Nach dem Check-out fuhr die Gruppe aus dem Taunus nach Kreuzberg in das Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“. Unweit des Potsdamer Platzes, befanden sich von 1933 bis 1945 die wichtigsten Zentralen des nationalsozialistischen Terrors: das Geheime Staatspolizeiamt mit eigenem „Hausgefängnis”, die Reichsführung-SS, der Sicherheitsdienst (SD) der SS und während des Zweiten Weltkriegs auch das Reichssicherheitshauptamt. Bei einer Führung wurde dieses dunkle, aber dennoch wichtige Kapitel der deutschen Geschichte unseren Besuchern nähergebracht. Beim Mittagessen im Sony Center am Potsdamer Platz konnten diese Eindrücke etwas sacken, bevor es mit dem Bus zum Berliner Hauptbahnhof ging, von wo aus unsere Gäste mit dem Zug den Heimweg in den Wahlkreis antraten.

Wir hoffen, dass es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine ebenso besondere BPA-Fahrt war, wie sie es für uns war.

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