Markus Koob und Bundesgesundheitsminister Gröhe zu Besuch in den Hochtaunus-Kliniken in Bad Homburg

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Hessischer Sozialminister Stefan Grüttner, Landrat Ulrich Krebs und Markus Koob besuchten am Donnerstag die Hochtaunus-Kliniken in Bad Homburg. Neben der Besichtigung des Neubaus stand vor allem der Fachtag zu den Themen „Sportmedizin heute“ und „Pflege 2030“ im Vordergrund des Besuchs.

 Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, der hessische Sozialminister Stefan Grüttner und Landrat des Hochtaunuskreises Ulrich Krebs waren am 20. November gemeinsam mit Markus Koob auf Einladung von Julia Hefty, der Geschäftsführerin der Hochtaunus-Kliniken in Bad Homburg, in diesen zu Gast, um den Neubau des Krankenhauses zu besichtigen. Im Operationssaal wurde ihnen ein sogenannter Hybrid-OP gezeigt, in dem der Arzt den Besuchern über einen Joystick ein an einem Roboterarm befindliches Röntgengerät vorführte. Im Anschluss an die OP-Besichtigung nahmen die Besucher Kurs auf den Therapieraum der Geriatrie, in dem sie sich angeregt mit einer Patientin unterhielten.

Im zweiten Teil des Besuchs nahmen Hermann Gröhe, Stefan Grüttner, Ulrich Krebs sowie Markus Koob an der Eröffnung der Fachtagung zu den Themen „Sportmedizin heute“ und „Pflege 2030“ teil. Während Landrat Ulrich Krebs in seiner Begrüßung die Herausforderung der kommenden Jahre im wirtschaftlichen Betrieb der Kliniken sieht, nahmen Grüttner und Gröhe die Krankenversorgung als Ganzes in den Fokus ihrer Reden.

Hermann Gröhe betonte die Wichtigkeit von Qualität in der Gesundheitsversorgung. Qualität müsse bei allen Krankenhausplanungen das entscheidende Kriterium sein. Im Zuge dessen kündigte er die Gründung eines unabhängigen Qualitätsinstituts an, welches die Krankenhäuser und ihre Leistungen in Zukunft kritisch bewerten soll. Auch aus qualitativen Gesichtspunkten sei die Zusammenarbeit mehrerer Krankenhäuser unverzichtbar. Spezialisierung sei gerade für die Krankenhäuser im demografischen Wandel daher ein Gebot der Vernunft. Auch der Modernisierung der Pflege widmete er einen Teil seiner Rede. Insgesamt, so Gröhe, müsse der Arztberuf gerade in ländlichen Regionen attraktiver gestaltet werden.

Stefan Grüttner unterstrich die Vorreiterrolle der Hochtaunus-Kliniken in Deutschland. Als erste Kliniken bundesweit waren sie bereit, beim Bau und beim Betrieb der Krankenhäuser eine öffentlich-private Partnerschaft einzugehen. Die Zwischenbilanz zeigt, dass dieses Modell Potential hat, ein uneingeschränkter Erfolg zu werden.

Nach den Reden der Politiker stellten die geladenen Ärzte ihre Arbeitsschwerpunkte in Vorträgen vor und diskutierten über „Spitzenmedizin heute“ und „Pflege 2030“.

Dem Bundesgesundheitsminister gab die Geschäftsführerin der Hochtaunus-Kliniken, Frau Julia Hefty, zum Abschluss der Veranstaltung den Hinweis, dass die Krankenhäuser in Deutschland für eine verbesserte Qualitätsausrichtung auch nachhaltig finanziert werden müssten.

Nach oben