Gemeinsame Aktion mit World Vision für eine bessere medizinische Versorgung von Kindern

Der Vorstandsvorsitzende von World Vision Deutschland Herr Christoph Waffenschmidt (2. v.r.) begrüßt die MdB Klein (1. v.l.), Selle (1. v.r.) und mich bei der Aktion
Der Vorstandsvorsitzende von World Vision Deutschland Herr Christoph Waffenschmidt (2. v.r.) begrüßt die MdB Klein (1. v.l.), Selle (1. v.r.) und mich bei der Aktion "Fünf fürs Leben".

Vom 24.09.2014 an berieten bei den Vereinten Nationen in New York City Vertreter aller Nationen mit zahlreichen NGOs über die globalen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen. Zwar gibt es international große Erfolge, allerdings sind weiterhin eine Milliarde Menschen von den errungenen Erfolgen ausgenommen.

Aus diesem Grund habe ich am 24. September 2014 an der Aktion „Fünf fürs Leben“ von World Vision am Brandenburger Tor teilgenommen. Ziel der Aktion ist es auf die jahrelangen Versäumnisse bei hygienischer und medizinischer Versorgung in der dritten Welt aufmerksam zu machen. Im Rahmen der Aktion habe ich auf einer großen Geburtstagskarte den Wunsch unterschrieben, dass jedes Kind seinen 5. Geburtstag und natürlich viele weitere erleben soll.

 

Derzeit sterben vor allem Kinder und Mütter an den leichtesten Krankheiten mangels medizinischer Versorgung in den Entwicklungsländern. Einfacher Durchfall kann zum Tode eines Kindes in den betroffenen Ländern führen. Für wohlhabende Länder, wie wir sie in der Europäischen Union und restlichen Welt sind, ist eine solch enorme humanitäre Katastrophe schwer vorstellbar. Daher muss es den politischen Akteuren und Gesellschaften bewusst gemacht werden, wie die Lebenssituation vieler Menschen auf der Erde auch im Jahr 2014 noch aussieht. Dafür habe ich World Vision am Brandenburger Tor unterstützt.

 

Engagierte Schülerinnen und Schüler der Justus-von-Liebig-Grundschule in Berlin machten auf die verheerende Gesundheitssituation für viele Kinder und Mütter aufmerksam, indem sie am Brandenburger Tor Trauerballons in den Himmel steigen ließen. Dazu überbrachten sie mir und anderen Bundestagsabgeordneten ihre konkreten Wünsche für die betroffenen Kinder – mehr Ärzte und eine bezahlbare medizinische Versorgung auch für die Kinder armer Familien in Entwicklungsländern.

 

Für die Zukunft wünsche ich mir – und dass dies im Jahr 2014 noch keine Realität auf Erden darstellt, ist zutiefst traurig - dass kein Kind und keine Mutter mehr in Entwicklungsländern aufgrund mangelnder medizinischer Versorgung und Hygiene sterben müssen!

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