Büroklausur im Hochtaunus

mein Büro (v.l.): Martin Lazarus, Philip Bokelmann, Constantin Lummitsch, Michael Schneider, ich, Jonny Kumar, Ria Schulz, Johannes Dehn und Katharina Rock
mein Büro (v.l.): Martin Lazarus, Philip Bokelmann, Constantin Lummitsch, Michael Schneider, ich, Jonny Kumar, Ria Schulz, Johannes Dehn und Katharina Rock

Vom 28. bis 31. August 2014 hat mein Berliner Büro erstmalig den vielseitigen und wunderschönen Wahlkreis zu einer ersten Büroklausur besucht. Um das Fazit vorwegzunehmen: Die Begeisterung am Ende der Fahrt war so groß, dass eine baldige Rückkehr meines Berliner Büros nach Weilburg, Oberursel, Bad Homburg und allen anderen schönen Orten bereits heute auf der Tagesordnung steht.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundestagsbüros hören täglich von Orten wie Usingen, Grävenwiesbach und Runkel, haben diese Orte aber noch nicht mit ihren eigenen Augen gesehen. Ziel dieser Wahlkreistour war es daher, ein Gefühl für den Wahlkreis zu bekommen und die Menschen dort zu erleben. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten bereits vor geraumer Zeit den Wunsch geäußert ein Gespür für Land und Leute zu bekommen. Die Büroklausur sollte ein erster Schritt hin zu diesem Gespür sein.

 

Auf der Tagesordnung standen zahlreiche Termine und Unternehmungen, sowohl touristischer als auch politisch-gesellschaftlicher Natur. Gleich am ersten Abend nahm mein gesamtes Büro am 9. Integrativen Zimmersmühlenlauf in Oberursel teil. Dieser bestand aus vier Runden à 1,5 Kilometer rund um den Zimmersmühlenweg. Der 1,5 Kilometer lange Integrationslauf für Menschen mit Handicap fand im Vorfeld des Sechskilometerlaufes statt. Die Atmosphäre der gesamten Veranstaltung war sehr heiter und gelöst.

 



Bei wolkenlosem Himmel und mit dem Muskelkater vom Donnerstag, besuchten mein Büro und ich am Samstag die traditionelle Weilburger Kirchweih. Das Exerzieren in historischen Uniformen war unbedingt sehenswert und hat uns große Freude bereitet. Der Tretbootverleih, den mein Team bereits von der Weilburg gesehen hatte, ließ es nicht mehr los und so machten wir auf mehreren Tretbooten eine entspannte Fahrt auf der Lahn. Ausgehungert nach dem anstrengenden Tretbootfahren, fuhren wir zum Seeweiher in Mengerskirchen und machten dort ein kleines Picknick mit Salat und anderen Leckereien.

 

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits den Hessenpark besichtigt. Wie so oft an dem verlängerten Wochenende gab es für die Fülle an Unternehmungen bedauerlicherweise viel zu wenig Zeit. Allein die Größe des Hessenparks war unglaublich. Die liebevolle Detailfülle beeindruckte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meines Büros sehr. Auch der Marmorsteinbruch Unica in Villmar, aus dem unter anderem der Marmor für das Empire State Building, den Kreml, die Eremitage und den Berliner Dom stammte, ließ mein Büro staunen. Wie den Steinbruch hatten wir auch die Kubacher Kristallhöhle nahe Weilburg bereits am Freitag besichtigt. Die Millionen Jahre alten Kristalle, die an den Wänden der Höhle abgelagert waren, faszinierten mich und meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr.

 

Das Laternenfest in Bad Homburg war vor uns ebenfalls nicht sicher. Es war als der Höhepunkt der Wahlkreisklausur gedacht. In einer unglaublich gemütlichen Atmosphäre schlenderten wir gemeinsam bis nach Mitternacht durch Bad Homburg, aßen Crêpes und lokale Spezialitäten, tranken Aperol Spritz und Alster und hatten eine Menge Spaß. Es war ein wundervoller Abend, der unsere Erwartungen sogar noch übertroffen hat.

 

Etwas eher Untypisches für den Hochtaunus fand am letzten Morgen am Laternenfeststand der Jungen Union Bad Homburg statt: Ein zünftig bayerisches Weißwurstfrühstück. Im Anschluss daran von Bretzel und Weißwurst gestärkt, ging es nach vier unvergesslichen Tagen im wunderschönen Hochtaunus für mein Büro wieder auf den Heimweg.

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