Praktikumsbericht von Michelle Boy

Vom 28. April 2014 bis zum 9. Mai 2014 absolvierte Michelle Boy ein Schülerpraktikum in Markus Koobs Bundestagsbüro und schildert nun in ihrem Praktikumsbericht ausführlich ihre umfassenden Eindrücke aus den erlebten zwei Wochen.

1. Vorstellung des Praktikumsbetriebes
Mein Praktikum fand in dem Büro des Bundestagsabgeordneten Herrn Markus Koob in Berlin statt. Der Bundestag ist das Parlament der Bundesrepublik Deutschland und wird alle vier Jahre per Direktwahl durch die Bürger zusammengestellt. Zurzeit besteht der Bundestag aus insgesamt 631 Abgeordneten (598 reguläre Abgeordnete plus Abgeordnete mit Überhangmandaten), welche ursprünglich ganz unterschiedliche Berufe und Qualifikationen haben. Der Vorstand des Bundestags ist der Bundespräsident. Zu den Aufgaben des Bundestags gehört vor allem die Gesetzgebung, teilweise wird hierfür auch die Mitwirkung des Bundesrats (= Kontrollorgan bestehend aus Vertretern der einzelnen Bundesländerregierungen) benötigt. Die durch den Bundestag verabschiedeten Gesetze sind Bundesrecht und somit dem Länderrecht übergeordnet. Der Bundestag wählt den Bundeskanzler (= Regierungschef) und hat Einfluss auf die Wahl des Bundespräsidenten und anderer wichtiger Staatsorgane, wie beispielsweise den Bundesrichtern. Er hat die parlamentarische Kontrolle gegenüber der Bundesregierung und kontrolliert den Einsatz der Bundeswehr. Zudem schließt der Bundestag internationale Verträge mit anderen Staaten und entscheidet über den Bundeshaushaltsplan. Die einzelnen Bundestagsabgeordneten gehören in der Regel verschiedenen politischen Parteien (= Fraktionen) an, welche sich häufig zu bestimmten Gruppen (= Koalitionen) zusammenschließen.
 
MdB Markus Koob gehört der CDU-Fraktion an und ist Abgeordneter für den Wahlkreis Hochtaunus / Oberlahn. Er ist ordentliches Mitglied für den Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und für den Finanzausschuss. Zudem ist er stellvertretendes Mitglied für den Ausschuss für Arbeit und Soziales und für den Petitionsausschuss.
 
In seinem Abgeordnetenbüro arbeiten verschiedene Mitarbeiter und Referenten, deren Aufgabenbereiche u. a. Terminplanung, Organisation von Besuchergruppen, politische Unterstützung und vieles mehr umfassen.
 
Die Bundestagsabgeordneten werden insgesamt von bis zu 6000 Mitarbeitern unterstützt. Diese kümmern sich z. B. um die Abgeordneten während einer Plenardebatte, führen Besucher im Plenarsaal an ihre Plätze, übernehmen organisatorische und verwaltungstechnische Aufgaben, etc. Ohne die vielen Mitarbeiter gäbe es ein riesiges Chaos, sie sind daher sehr wichtig.
 
Der Deutsche Bundestag hat seinen Sitz in dem historischen Reichstagsgebäude in Berlin. Die Geschichte des Reichstagsgebäudes ist sehr interessant, denn so wie er heute aussieht, sieht er erst seit vergleichsweise kurzer Zeit aus. Im Jahr 1894 (erstmals) fertig gestellt, war in dem Gebäude bereits der Reichstag des Deutschen Kaiserreichs und der Reichstag der Weimarer Republik ansässig. Damals war der Plenarsaal jedoch um einiges kleiner, als er es heute ist. Die Tische und Stühle bestanden komplett aus Holz, welches bei dem Brand des Reichstags am 27. Februar 1933 sofort Feuer fing. Es wird angenommen, dass der Brandstifter durch einen Tunnel für Wasserleitungen kam, welcher den Reichstag und das Reichsgebäude miteinander verband. Beim letzen Umbau des Gebäudes wurde dieser Tunnel größtenteils abgerissen. Ein Teil wurde jedoch stehen gelassen, welches ich während meines Praktikums sehen konnte. Adolf Hitler benutzte den Reichstag übrigens kaum, er regierte etwas weiter weg in einer Villa. Aus diesem Grund entging er dem Zugriff der Alliierten, als diese während des Zweiten Weltkriegs den Reichstag einnahmen. Die alliierten Soldaten hinterließen ihre Namen an den Wänden, welche man ausdrücklich bis heute erhalten hat. Das im Lauf des Zweiten Weltkriegs stark zerstörte Gebäude wurde während der 1960er Jahre wieder aufgebaut, jedoch erst nach der deutschen Wiedervereinigung und dem Beschluss im Jahr 1991, den Bundestag von Bonn nach Berlin zu verlegen, wieder in vollem Umfang als Parlamentssitz genutzt. Hierfür waren weitere Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen notwendig, welche im Jahr 1999 abgeschlossen waren. In diesem Zuge entstand auch die außergewöhnliche Glaskuppel des Gebäudes.
 
Das Gelände des Deutschen Bundestags ist sehr groß und es gibt daher ein interessantes Kommunikationssystem für die Abgeordneten. Überall in den Gebäuden hängen Uhren mit weißen und roten Lichtern. Das weiße Licht leuchtet, sobald es eine Debatte im Plenarsaal gibt. Wenn das rote Licht leuchtet, ertönt zeitgleich eine Sirene. Dies signalisiert, dass eine Abstimmung stattfindet (man hört die Sirene überall, sogar auf der Toilette). Spätestens dann muss jeder einzelne Abgeordnete in den Plenarsaal. Weiterhin gibt es ein Intranet, welches wie eine Internetseite mit Zugriff nur für Mitarbeiter des Bundestags ist. Hier werden interne Informationen veröffentlicht, die man auf der öffentlichen Internetseite des Bundestags nicht zu sehen bekommt. Über das Intranet kann man zum Beispiel auch auf die Bibliothek des Bundestags zugreifen, sowie auf verschiedene Telefonnummern, Adressen, etc. Auf dem Bundestagsgelände gibt es sogar eine Turnhalle mit Sauna und es existiert eine Fußballmannschaft aus Abgeordneten und weitere Sportteams.
 
2. Beschreibung der eigenen Tätigkeit
Meine erste Aufgabe während des Praktikums bestand darin, mir einen Berechtigungsausweis für den Zutritt des Bundestagsgeländes ausstellen zu lassen. Hierfür musste ich mit meinem Personalausweis zu der entsprechenden Ausweisstelle, wo ein Foto von mir gemacht und meine Personalien auf eventuelle polizeiliche Eintragungen überprüft wurden. Mit meinem Berechtigungsausweis konnte ich auf dem Gelände des Bundestags überall hingehen, ohne durch die Sicherheitskontrollen zu müssen und ich hatte auch Zutritt zu den vielen nichtöffentlichen Bereichen. Es war sehr interessant, das riesige Gelände, bestehend aus zahlreichen Gebäuden, zu erforschen. Ich habe festgestellt, dass die Gebäude durch unterirdische Gänge verbunden sind und man somit von einem Gebäude zum nächsten kommen kann, ohne nach draußen zu gehen. Toll fand ich auch, dass ich mit meinem Ausweis bis zu sechs Personen mit auf das Gelände nehmen durfte, sofern diese sich permanent bei mir aufhielten. An meinem letzten Praktikumstag habe ich diese Möglichkeit genutzt, in dem ich für meine in Berlin lebende Tante und ihre Familie eine private Führung (mit mir als „Fremdenführerin“) durch den Bundestag veranstaltet habe. Meine Tante und mein Onkel waren sehr beeindruckt, was ich in der kurzen Zeit alles über den Bundestag gelernt hatte.
 
Meine Tätigkeiten während des Praktikums waren sehr vielseitig. Teilweise bestanden sie aus „normalen“ Büroarbeiten, wie beispielsweise Post abholen, Briefe einkuvertieren, Visitenkarten sortieren, Ablage von Berichten und Anlegen und Etikettieren von Ordnern. Eine Aufgabe, an der ich unter anderem in der ersten Praktikumswoche gearbeitet habe, war das Verfassen eines Gratulationsschreibens an den ehemaligen Bürgermeister einer Stadt im Wahlkreis, welcher kürzlich die Ehrenbürgerrechte dieser Stadt erhalten hatte. Ich habe das Schreiben über mehrere Tage hinweg immer wieder verbessert und erweitert.
 
Hinzu kamen aber auch viele besondere Aktionen, zum Beispiel die Unterstützung bei der Betreuung einer Besuchergruppe, das Besuchen von Ausschusssitzungen, usw. Während meines Praktikums hatte Herr Koob in einer Ausschusssitzung seine Jungfernrede (= die erste Rede im Bundestag) gehalten, bei deren Vorbereitung ich mithelfen durfte.
 
Am Mittwoch in der ersten Woche hatte ich die Gelegenheit, im Publikum der N-TV Fernsehsendung „Das Duell“, mit dem ehemaligen „Stern“-Chefredakteur und Politikexperten Heiner Bremer als Moderator, zu sitzen. Die Diskutanten in dieser Sendung waren Michael Fuchs (CDU) und Bernd Lucke (AfD). Dies hat mir einen interessanten Einblick in die Welt der Medien gegeben, mit denen viele Politiker natürlich oft zu tun haben. Vor der Aufzeichnung wurde dem Publikum erklärt, worauf es achten soll. Beispielsweise sollte man möglichst aufrecht sitzen, da dies die Sendung spannender wirken lasse. Mein Platz war in der ersten Reihe neben dem Pressesprecher der CDU. Die Sendung wurde mittags aufgezeichnet und abends ausgestrahlt. Von mir hat man im Fernsehen leider nur meine Beine gesehen, da ich größtenteils von Herrn Lucke, der mit kurzem Abstand direkt vor mir saß, verdeckt wurde. Aber das war nicht so schlimm, es war auf jeden Fall eine tolle und aufregende Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin. 
 
Am Tag darauf war ich bei einer Sitzung im Plenarsaal dabei. Ich fand es sehr interessant, denn obwohl man die Debatten ja auch öfters im Fernsehen sehen kann, war es doch etwas anderes, sie auf der Besuchertribüne „live“ zu erleben. Während der Sitzung versuchte ich mich nicht nur auf die Redner zu konzentrieren (die Themen handelten von Frau Merkels Besuch in Amerika und dem militärischen Einsatz gegen Piraterie vor der Küste Somalias), sondern beobachtete auch, was die anderen Personen im Plenarsaal währenddessen machten. Generell herrschte ein großes Kommen und Gehen, sowohl bei den Abgeordneten, als auch bei beispielsweise den Stenografen.  
 
3. Beschreibung: Das Amt eines Bundestagsabgeordneten
Bundestagsabgeordneter zu sein ist genau genommen kein Beruf, sondern ein Amt. Die Abgeordneten haben alle ganz unterschiedliche Werdegänge, Ausbildungen, Berufe und Qualifikationen.
 
Es gibt grundsätzlich keine speziellen Anforderungen oder Qualifikationen, die für eine Wahl zum Bundestagsabgeordneten notwendig sind. Sinnvoll ist jedoch eine fundierte Bildung und / oder Erfahrungen im Bereich Jura, Politologie oder Wirtschaft und in der Regel wecken solche Qualifikationen auch das Vertrauen der Wähler. Herr Koob besitzt beispielsweise einen Magisterabschluss in Jura und Politikwissenschaften und war über viele Jahre im Landratsamt des Hochtaunuskreises tätig, u. a. als persönlicher Referent des Landrats und als Pressesprecher.
 
Um Bundestagsabgeordneter zu werden, muss man von seinem Wahlkreis gewählt werden. Hierfür wird man in der Regel von einer Partei entweder als Direktmandat (= die Wähler wählen gezielt eine bestimmte Person, wie es z. B. bei Herrn Koob der Fall war) aufgestellt oder man kann aufgrund der Listenplätze einer Partei einen Platz im Bundestag erhalten (= die Wähler wählen eine bestimmte Partei, welche gemäß der Anzahl der erhaltenen Stimmen Parteimitglieder in den Bundestag entsendet). Natürlich kann man sich auch als parteilose Einzelperson zur Wahl stellen, hier sind die Aussichten auf Erfolg jedoch wesentlich geringer.
 
Bundestagsabgeordnete erhalten sogenannte Abgeordnetenentschädigungen (Diäten) und viele weitere Vergünstigungen, beispielsweise einen kostenlosen Fahrdienst innerhalb Berlins, eine Netzkarte der Deutschen Bahn, Übernahme der Gehälter für die Mitarbeiter des Abgeordneten, Pensionsansprüche gemäß Tätigkeitsjahren, etc. Die aktuelle Höhe der monatlichen Diätenzahlung für einen Bundestagsabgeordneten liegt bei 8.252,- EUR.
 
Generell gibt es für Bundestagsabgeordnete Aufstiegsmöglichkeiten in Form von der Ernennung zum Minister oder anderen wichtigen Ämtern. Die Minister können – im Vergleich zu den Abgeordneten – auch als Einzelperson einiges bewirken, wohingegen ein Abgeordneter in der Regel nur zusammen mit seiner Fraktion Entscheidungen treffen kann, da immer eine bestimmte Mehrheit der Stimmen erforderlich ist.
 
Die Abgeordneten repräsentieren ihren Wahlkreis, daher verbringen sie ihre Zeit nicht nur in Berlin, sondern besuchen ihren Wahlkreis regelmäßig, um festzustellen, welche Interessen die Bürger dort haben.
 
Zitat aus dem Grundgesetz (Artikel 38.1):
Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.
 
4. Übereinstimmungen bzw. Konflikte innerhalb des Berufsfeldes mit meiner persönlichen Wertorientierung
Da wir in einem demokratischen Land leben, in dem die Menschenrechte von jedem einzelnen geschützt werden, hatte ich grundsätzlich keinerlei Konflikte mit meiner persönlichen Wertorientierung.
 
Theoretisch hätte der Fall auftreten können, dass ich mit den Standpunkten von Herrn Koob nicht übereinstimme. Es wäre in diesem Fall schwierig gewesen, für Themen zu recherchieren oder Informationen heraus zu suchen. Aber da ich mich vor dem Praktikum über die politischen Standpunkte und Ziele von Herrn Koob informiert hatte, wusste ich bereits im Vorfeld, dass seine Ansichten größtenteils auch meinen Überzeugungen entsprechen.
 
Grundsätzlich kann es für einen Bundestagsabgeordneten leicht zu einem inneren Konflikt kommen, wenn in bestimmten Punkten seine persönliche Meinung nicht mit der Position seiner Partei oder den Wünschen der Bürger übereinstimmt. Im Grundgesetz ist zwar festgelegt, dass ein Abgeordneter nur sich selbst und seinem Gewissen verpflichtet ist, die Realität sieht jedoch leider anders aus.
 
Um im Bundestag etwas zu bewirken, benötigt man die Mehrheit der Stimmen. Daher ist es wichtig, dass Angehörige einer Fraktion gemäß den Vorgaben der Fraktion abstimmen. Ansonsten hätte man unter Umständen 631 einzelne Meinungen und dies wäre ein politisches Chaos. Es gab aber auch schon Fälle, in denen Abgeordnete abgemahnt wurden, wenn sie sich entgegen den Partei- oder Fraktionsvorgaben geäußert oder abgestimmt haben. Da ein Abgeordneter –insbesondere für eine eventuelle Wiederwahl in der nächsten Wahlperiode – die Unterstützung seiner Partei benötigt, kann er es sich kaum leisten, sich in einzelnen Punkten komplett gegen das Parteiprogramm zu stellen.
 
Dennoch ist im Grundgesetz (Artikel 46.1) festgehalten:
Ein Abgeordneter darf zu keiner Zeit wegen seiner Abstimmung oder wegen einer Äußerung, die er im Bundestag oder in einer seiner Ausschüsse getan hat, gerichtlich oder dienstlich verfolgt und zur Verantwortung gezogen werden. Dies gilt nicht nur für verleumderische Beleidigungen.
 
Natürlich schließt man sich von vornherein der Partei an, mit der man am meisten übereinstimmt. Es ist jedoch nur natürlich, dass man immer mal wieder in einzelnen Punkten eine andere Meinung hat. Dies regt die Diskussion innerhalb der Partei an, was durchaus auch Vorteile hat. Denn glücklicherweise leben wir nicht in einer Diktatur und durch den Austausch von Argumenten kann versucht werden, jeweils die bestmögliche Lösung für alle zu finden.
 
Ein Bundestagsabgeordneter muss aber nicht nur die Interessen seiner Partei, sondern auch die der Bürger berücksichtigen. Wenn zum Beispiel große Teile der Bevölkerung nach dem aktuellen NSA-Abhörskandal von den Politikern neue Gesetze für mehr Schutz von Daten und Privatsphäre verlangen, kann dies von den Abgeordneten nicht ignoriert werden. Ansonsten würde eine Wiederwahl vermutlich nicht stattfinden. 
 
Aus diesen Gründen ist es für einen Bundestagsabgeordneten nicht immer einfach, die Balance bei einem eventuellen Spagat zwischen seiner eigenen Meinung, dem Parteiprogramm und den Wünschen der Bürger zu finden.
 
5. Persönliche Beurteilung des Praktikums
 
Mein Praktikum in dem Bundestagsabgeordnetenbüro von Markus Koob, MdB, war eine rundum spannende und eindrucksvolle Erfahrung. Ich habe viele neue Einblicke in die unterschiedlichsten Bereiche erhalten und erleben können, wie Politik ganz praktisch und im Alltag gehandhabt wird. Sowohl über die politische Struktur in Deutschland, als auch zum Beispiel über die Geschichte des Reichstagsgebäudes habe ich sehr viel gelernt. Generell war es natürlich toll, zwei Wochen in der Hauptstadt zu verbringen, aber durch das Praktikum habe ich in Bereiche hineinsehen können, wie ich es als normale Touristin nicht gekonnt hätte.
 
Herr Koob und alle seine Mitarbeiter sind sehr nett, hilfsbereit und sympathisch und haben mich von Anfang an sofort als Teil des Teams aufgenommen. Wir haben täglich alle gemeinsam in einer der vielen Kantinen auf dem Gelände zu Mittag gegessen und ich wurde mehrfach zu Veranstaltungen nach Feierabend eingeladen.
 
Alle Mitarbeiter haben offenbar Wert darauf gelegt, dass mir während meines Praktikums möglichst interessante und abwechslungsreiche Aufgaben übertragen wurden. Sie haben mir viel gezeigt und erklärt und mich generell, sofern möglich, überall hin mitgenommen und bei Besprechungen teilhaben lassen. Dadurch habe ich nicht nur Erfahrungen in allgemeiner Büroorganisation machen können, sondern noch in vielem mehr. Beispielsweise weiß ich jetzt, wie die Aufzeichnung einer Fernseh-Politdebatte abläuft und wieviel Arbeit in der Vorbereitung einer Bundestagsrede steckt.
 
Durch das Praktikum habe ich nicht nur viele Einblicke in die Berufswelt allgemein erhalten, es hat sich auch mein Bild über die Politik stark verändert. Politik ist für mich nun greifbar geworden und auch wenn ich nicht glaube, dass ich einmal in diesem Bereich arbeiten werde, kann ich es dennoch auf keinen Fall ausschließen.
 
Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit zu einem Praktikum im Bundestag bekommen habe und freue mich sehr über die vielen unvergesslichen Erfahrungen, die ich dort gemacht habe.

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