Besuch bei KAWASAKI Gas Turbine Europe GmbH in Bad Homburg

04.05.2018

v.l.n.r.: Thomas Himmighofen (Director Kawasaki Gas Turbine Europe GmbH), Markus Koob und Masahiro Ogata (Managing Director Kawasaki Gas Turbine Europe GmbH)
v.l.n.r.: Thomas Himmighofen (Director Kawasaki Gas Turbine Europe GmbH), Markus Koob und Masahiro Ogata (Managing Director Kawasaki Gas Turbine Europe GmbH)

Am vergangenen Freitag war ich zu Gast bei Kawasaki Gas Turbine Europe GmbH in Bad Homburg, einem Tochterunternehmen des japanischen Schwerindustrie-Konzerns Kawasaki Heavy Industries. Im Bad Homburger Werk werden hauptsächlich industrielle Anlagen für Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) hergestellt.

Mit den Standortverantwortlichen habe ich über den Fachkräftemangel, die räumliche Situation am Standort und insbesondere die schwierige Perspektive im Vertrieb der KWK-Technologie gesprochen. Während KWK anfangs vonseiten der Regierung noch massiv gefördert wurde – die Eigenversorgung war lange Zeit von der EEG-Umlage befreit – wurde diese in den letzten Jahren durch zwei Gesetzesnovellen massiv eingeschränkt. Seit der KWK-Novelle 2016 ist die Förderung der Eigenversorgung komplett gestrichen worden, dadurch investieren v.a. mittelständische Unternehmen in Deutschland (u.a. Milchverarbeitung, Nahrungsmittelproduktion, Papierherstellung, …) immer weniger in KWK.  

Gerade im Hinblick auf die Energiewende und die Einhaltung der vereinbarten Pariser Klimaziele halte ich die KWK für eine wichtige und zukunftsweisende Technologie. Hier sollte man Hemmnisse weiter abbauen.

Ganz herzlichen Dank an die Geschäftsleitung für das Gespräch und den anschließenden Rundgang durch das Werk!

Nach oben