Treffen mit Stipendiaten des „KulturWeit“-Programms

Am 15. Februar habe ich mich mit jungen Absolventen des „kulturweit“-Programms aus meinem Wahlkreis getroffen.

„Kulturweit“ ist der internationale kulturelle Freiwilligendienst der Deutschen UNESCO-Kommission, der vom Auswärtigen Amt gefördert wird. Das Programm vermittelt junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren für sechs oder zwölf Monate in Organisationen der internationalen Kultur- und Bildungsarbeit. Seit 2009 haben bereits über 3.000 Teilnehmer in über 50 Ländern daran teilgenommen. Regionale Schwerpunkte sind dabei Lateinamerika, Afrika, GUS-Staaten, der Nahe Osten und Südosteuropa.

In Partnerorganisationen wie den Goethe-Instituten, der Deutschen Welle und auch der UNESCO-Kommission selbst gewinnen junge Leute einen Einblick in das große Ganze: gesellschaftlich, kulturell und bildungspolitisch. Ob man als Lehrkraft im Schulunterricht tätig ist oder mit dem Deutschen Archäologischen Institut auch an Vor-Ort-Grabungen teilnimmt – „kulturweit“ bietet eine enorme Bandbreite an Einsatzfeldern.

Mit meinen Gesprächspartnern, die in Jamaika, der Türkei, Kenia, Mexiko, Rumänien und Polen aktiv waren, bin ich über ihre Erlebnisse und auch Herausforderungen ins Gespräch gekommen. Sehr eindrücklich erzählten sie mir, wie sehr sich ihre Sichtweise auf die Welt gewandelt hat und wie sehr man auch den hohen Lebensstandard in unserem Land wertzuschätzen lernt. Das Programm hilft auch darüber hinaus, Vorurteile gegenüber anderen Kulturen im eigenen Umfeld abzubauen.

Die intensive Vorbereitung (zehntätiges Startseminar und Sprachkurs) sowie Betreuung durch die Deutsche UNESCO-Kommission während des Einsatzes wurden dabei besonders hervorgehoben.

Lobend zu erwähnen ist auch, dass die Alumnis auch weiterhin in das Programm eingebunden werden und beispielsweise auf Messen dafür werben.

Wer sich für den Freiwilligendienst interessiert, findet weitere Infos und Details unter www.kulturweit.de.

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