Hunger geht uns alle an

Ich habe heute an dem Start der Aktion Hunger24 - Wir habens satt des Friedrichsdorfer Kinderhilfswerks World Vision teilgenommen. Die Teilnehmer - darunter sehr viele Jugendliche - verzichten 24 Stunden auf Essen und sammeln dabei Geld für Projekte in Sierra Leone und im Ostkongo. Eine tolle Aktion!

In meinem Redebeitrag habe ich darauf verwiesen, dass Hunger nicht isoliert betrachtet werden darf. Vielmehr besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Klimawandel, Dürren, Migration und Hunger auf der einen und politischer Stabilität auf der anderen Seite. Jüngste Untersuchungen haben aufgezeigt, dass eine Dürre in China vor zwei Jahren dazu geführt hat, dass der Import von Weizen dramatisch teurer wurde. Die wichtigsten Importeure von Weizen sind unter anderm in Arabien zu finden. In sieben von neun der Hauptimporteure von Weizen gabe es im vergangenen Sommer den Arabischen Frühling.

Wie wichtig unser aller Engagement ist, zeigt auch dieses Bild - hat der Oberarm (!) eines Kindes bis 5 Jahre diesen Umfang, müssen Kinder in einem Ernährungszentrum behandelt werden (zum Vergleich dazu ein Kugelschreiber):



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