Zum Anfang des Monats April - gleich nach den Osterfeiertagen - hatte ich die große Freude zum ersten Mal im Jahr 2018 insgesamt 50 Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis in der Bundeshauptstadt begrüßen zu dürfen.

Da wir zu dieser Zeit keine Sitzungswoche hatten, war ich bereits im Wahlkreis und habe mir die Möglichkeit nicht nehmen lassen, mit der Gruppe zusammen die Reise vom Frankfurter Hauptbahnhof nach Berlin anzutreten. Dies ermöglichte mir, schon vor dem eigentlichen Aufenthalt in Berlin die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennenzulernen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Nach unserer Ankunft am Berliner Hauptbahnhof begaben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege – Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“ im Deutschen Dom, die uns einen interessanten Einblick in die historische Entwicklung des liberalen parlamentarischen Systems in Deutschland geboten hat. Im Anschluss wurde die Besuchergruppe vom Bus abgeholt und an den Berliner Sehenswürdigkeiten vorbeigefahren. Die Stadtrundfahrt orientierte sich hierbei an historischen und politischen Gesichtspunkten und ermöglicht somit einen umfassenden ersten Eindruck der Bundeshauptstadt, der am Abreisetag noch vervollständigt werden sollte. Nach der Stadtrundfahrt wurden die Bürgerinnen und Bürger zu ihrem sehr zentral gelegenen Hotel unmittelbar am Zoologischen Garten gebracht und konnten in Ruhe einchecken, wobei sie durch meine Mitarbeiter unterstützt wurden und eventuell auftretende Fragen geklärt werden konnten. Zum Abschluss des Anreisetags traf ich mich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im „Alt Berliner Biersalon“ am Kurfürstendamm zu einem gemeinsamen Abendessen. Es war sehr spannend zu hören, welche Impressionen die Besucherinnen und Besucher bis dahin von Berlin gesammelt haben.

Der Donnerstagmorgen wurde von einer Führung im Bundeskanzleramt eingeleitet. Hier wurde der Gruppe nicht nur der Kabinettssaal gezeigt, sondern auch die Komplexität der Behörde im Ganzen bewusst gemacht. Wie auch schon bei anderen BPA-Gruppen zuvor, war der Besuch des Kanzleramts ganz eindeutig ein Highlight der Fahrt. Im Anschluss an das Mittagessen am Gendarmenmarkt fand ein Informationsgespräch im Auswärtigen Amt statt. Der Nachmittag wurde dann von einem weiteren Informationsgespräch und einer Führung in der eindrucksvollen Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen abgerundet. Den Abschluss des Tags bildete das gemeinsame Abendessen im Gasthaus Rustikal.

Am darauffolgenden Morgen durfte ich die Besuchergruppe zu einer angeregten Diskussion im Reichstagsgebäude begrüßen. Zuvor wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern allerdings noch das Herzstück des Reichstags, der Plenarsaal, gezeigt, in dem über Gesetzentwürfe abgestimmt und debattiert wird. Daran anschließend bestand die Möglichkeit, einen Informationsvortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments anzuhören. Nachdem ein umfassendes Bild von der Arbeit im Bundestag geschaffen worden war, wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Reichstagskuppel geführt. Auf dem Weg dorthin fand noch der obligatorische Fototermin statt. An der Reichstagskuppel angekommen bestaunte die Besuchergruppe sowohl den bezaubernden Ausblick über die Hauptstadt Berlin, als auch die faszinierende Architektur Sir Norman Fosters Kuppelkonstruktion. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im „BERLIN Pavillon“ stand für die Besuchergruppe der Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas an. Der Besuch der Gedenkstätte dient nicht nur dazu, dass historische Berlin aufzuarbeiten, sondern vor allem auch dazu, die Erinnerung an die dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte aufrechtzuerhalten und so ein Bewusstsein für die Vorzüge des Lebens in einem demokratischen Rechtsstaat zu schaffen. Der restliche Tag stand den Besucherinnen und Besuchern zur freien Verfügung.

Der letzte Tag der Reise wurde durch den Check-out aus dem Hotel eingeleitet. Allerdings begann dadurch keineswegs die Abreise aus der Hauptstadt; Schließlich stand ja noch der zweite Teil der Stadtrundfahrt an. Des Weiteren wurde noch die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße besucht und ein gemeinsames Mittagessen im Restaurant „Zur Nolle“ eingenommen. Nun stand dann leider doch die Abreise bevor, sodass sich die Gruppe zum Berliner Hauptbahnhof begab.

Einmal mehr war es mir eine große Freude, die Besuchergruppe auf ihrer Fahrt durch die Bundeshauptstadt möglichst oft zu begleiten und Ihnen viele politische Eindrücke von Berlin zu vermitteln. Ich hoffe sehr, dass es allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Spaß gemacht hat und in positiver Erinnerung bleiben wird.

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