Am 18. Mai 2017 hatte ich in der zu Ende gehenden Wahlperiode meinen letzten Schriftführereinsatz. Es war eine oft zeitkostende Tätigkeit, hat mir aber dennoch stets Freude bereitet. Wenn man so will ist es ein Ehrenamt innerhalb des Parlamentsbetriebes. Für mich war dieses Ehrenamt eine bereichernde Erfahrung. Vor allem die Kollegialität unter den Schriftführerinnen und Schriftführern habe ich sehr geschätzt. Ich wünsche meinen Kolleginnen und Kollegen für ihre Zukunft alles Gute.

Für all diejenigen, die nicht wissen, welcher Tätigkeit Schriftführer nachgehen, habe ich eine perfekte kurze Beschreibung des Bundestages parat:

„Schriftführer sind Abgeordnete, die der Bundestag auf Vorschlag ihrer Fraktionen in dieses Amt wählt. In der 18. Wahlperiode gibt es 64 Schriftführer, die sich an Sitzungstagen abwechseln. Je zwei Schriftführer bilden mit dem amtierenden Bundestagspräsidenten den Sitzungsvorstand. Sie sitzen links und rechts neben dem amtierenden Präsidenten. In der Regel gehört einer den Regierungsfraktionen und einer der Opposition an. Die Schriftführer nehmen Anträge und Wortmeldungen entgegen, verlesen Schriftstücke, führen Rednerlisten, überwachen die Korrekturen des Plenarprotokolls und stellen das Ergebnis von Abstimmungen fest.“ Dem ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen.

 

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