Im April 2017 hatte ich einmal mehr die große Freude, insgesamt 48 Bürgerinnen und Bürger meines Wahlkreises, die an einer Informationsfahrt des Bundespresseamtes nach Berlin teilgenommen haben, im Deutschen Bundestag begrüßen zu können.

 

Treffpunkt war auch in diesem Jahr der Frankfurter Hauptbahnhof. Von dort sind wir gemeinsam nach Berlin gefahren, sodass ich die Chance hatte, die Gruppe näher kennenzulernen und erste angenehme Gespräche führen konnte. 

Nachdem wir etwa um halb zwei Uhr nachmittags in Berlin angekommen waren, ging es erst einmal in das Bistro im Haus der Bundespressekonferenz zum Mittagessen, bevor die Gruppe noch eine Stadtrundfahrt durch Berlin absolvierte. Hier besichtigte die Gruppe unter anderem auch das Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Herzen der Hauptstadt.

Hiernach haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Hotel eingecheckt und hatten Zeit das bis dahin erlebte zu rekapitulieren. Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel Ramada fanden ein anregender politischer Austausch und zahlreiche spannende Gespräche statt.

Am darauffolgenden Tag hatte die Besuchergruppe die Chance, sich in einer geleiteten Führung das Bundeskanzleramt anzuschauen. Hier wurde der Gruppe nicht nur der Kabinettssaal gezeigt, sondern auch die Komplexität der Behörde im Ganzen bewusst gemacht. Wie auch schon bei anderen BPA-Gruppen zuvor, war der Besuch des Kanzleramts ganz eindeutig ein wesentliches Highlight der Fahrt.

Danach ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum zweiten Teil der Stadtrundfahrt durch die Bundeshauptstadt, diesmal aber an politischen Gesichtspunkten orientiert. Diese war sehr ausführlich gestaltet, um den Bürgerinnen und Bürgern möglichst viele politische Sehenswürdigkeiten, die Berlin zweifellos zu bieten hat, zeigen zu können.

Nachdem die Besuchergruppe auch diesen Programmpunkt absolviert hat, haben wir uns direkt im „Acrotel“ zum Essen getroffen. Hier haben wir uns unter anderem über die bisherige Fahrt unterhalten und es hat sich herausgestellt, dass alle sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Fahrt waren. Das hat mich natürlich sehr gefreut, da es mir und meinem Büro bei der Organisation der BPA-Fahrt in erster Linie darum geht, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein umfassendes Bild vom politischen, aber auch historischem Berlin zu bieten.

Der zweite Besuchstag wurde mit einem Informationsgespräch im Auswärtigen Amt, bei dem die Besuchergruppe vom ehemaligen deutschen Botschafter Adolf von Wagner empfangen wurde, und in einem Besuch der Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege“ im Deutschen Dom abgerundet.

Am darauffolgenden Tag habe ich die Besuchergruppe im Reichstagsgebäude zu einer angeregten Diskussion empfangen. Zuvor waren die Bürgerinnen und Bürger aber noch zu einer Besichtigung des Plenarsaals, in dem sie sich noch einen Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments anhören konnte.

Wieder hat mir beim anschließenden Gespräch sehr gefallen, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr interessiert waren und viele offene Fragen hatten. Gerne habe ich diese beantwortet und mit den Bürgerinnen und Bürger über kommunalpolitische Themen und sogar auswärtige Angelegenheiten diskutiert.

Auch der Regen hielt die Besuchergruppe nicht ab, sich von der Architektur der Reichstagskuppel und der Aussicht auf Berlin begeistern zu lassen.

Nach dem Mittagessen im Restaurant „Die Eins“ ist die Besuchergruppe noch zu einer Führung durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen gefahren. Neben der Besichtigung der des Denkmals für die ermordeten Juden Europas ist auch die Besichtigung des ehemaligen Gefängnisses Hohenschönhausen sehr wichtig. Nicht nur, um ein umfassendes Bild vom historischen Berlin zu bekommen, sondern auch, um an die dunklen Seiten der deutschen Vergangenheit erinnert zu werden. Gerade diese beiden Gedenkstätten stellen die Vorzüge eines Lebens im demokratischen Rechtsstaat anschaulich heraus. Anschließend gab es noch im Gasthaus „Rustikal“ ein Abendessen.

Dann ist auch schon der letzte Morgen für die Besuchergruppe in Berlin angebrochen. Bevor diese aber in Berlin schon aus dem Hotel ausgecheckt hat, hat sie noch die Gedenkstätte der Berliner Mauer in der Bernauer Straße besucht. Mit der Deutschen Bahn ging es dann um 14:30 Uhr wieder in die Heimat.

Es war mir wie immer eine Freude, die Besuchergruppe auf ihrer Tour durch Berlin möglichst oft zu begleiten und ihnen viele politische Eindrücke der Bundeshauptstadt zu vermitteln. Ich hoffe sehr, dass es allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Spaß gemacht hat und in positiver Erinnerung bleiben wird.

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