Starke Wirtschaft, faire Arbeit, sichere Rente

  • Ich halte regionale Lohnuntergrenzen überall dort für erforderlich, wo es keine von Tarifvertragsparteien ausgehandelten Löhne gibt.
  • Die Rente muss dauerhaft gesichert werden. Die Höhe der Rente muss deutlich über dem finanziellen Niveau der Grundsicherung liegen, Altersarmut darf es nicht geben.
  •  Die Erziehungszeiten müssen gerechter bei der Berechnung der Rente berücksichtigt werden um so ältere Mütter besser zu stellen.

Aktuell haben wir in Deutschland 41,5 Millionen Erwerbstätige – so viele wie nie zuvor. Die Arbeitslosenquoten in den beiden Landkreisen Hochtaunuskreis und Limburg-Weilburg sind so niedrig, dass sie gemeinhin als Vollbeschäftigung gelten. Und das alles trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise!
 
Trotz dieser erfreulichen Entwicklung gibt es aber auch Herausforderungen:
  • viele Unternehmen finden keinen qualifizierten Nachwuchs mehr,
  • jeder fünfte Beschäftigte muss mit einem Bruttolohn von 10,36 Euro pro Stunde oder weniger auskommen,
  • 26 % aller Empfänger von sozialen Transferleistungen sind Aufstocker (d.h. sie gehen einer Beschäftigung nach, müssen aber staatliche Leistungen in Anspruch nehmen, weil sie von ihrem Einkommen nicht leben können)
  • und bei der Rente droht zunehmende Altersarmut, wenn nicht entschlossen gehandelt wird.
  • Für die betroffenen Menschen ist das nicht nur ein wirtschaftliches Problem, es hat auch etwas mit Würde zu tun. Ich will mich deshalb für eine Verbesserung der Bedingungen in all diesen Bereichen einsetzen.
 
Bei der Ausbildung von qualifiziertem Nachwuchs geht es vor allem darum, die Bildungssituation und -chancen junger Menschen zu verbessern. In meiner Zeit in der Jungen Union habe ich eine Ausbildungsmesse initiiert. Seitens des Bundes gibt es eine Reihe von Aktivitäten und Programmen, mit denen die Ausstattung von Ganztagsschulen und die naturwissenschaftlichen Disziplinen gefördert werden. Hier will ich mich einbringen.
 
Im Bereich der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer halte ich die Festlegung von Lohnuntergrenzen dort, wo es keine tarifvertraglich festgelegten Löhne gibt, für erforderlich. Ich halte dieses Konzept für richtig und wichtig, denn in den letzten Jahren hat es in vielen Bereichen ein Marktversagen gegeben, das auch mit unseren Grundsätzen der Sozialen Marktwirtschaft nicht mehr vereinbar ist und ein Hinterfragen ordnungspolitischer Grundsätze erforderlich macht.
 
Ein würdevolles Leben, das auf der Kraft der eigenen Hände beruht, ist während des Berufslebens wichtig – und während des Ruhestands eine gesellschaftliche Verpflichtung! Die heutigen Rentner haben dieses Land aufgebaut, sie haben das Wirtschaftswunder in Deutschland erst möglich gemacht. Als Vertreter der jungen Generation verneige ich mich vor dieser Leistung. Zugleich sehe ich darin die gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Rente heute und in Zukunft zu sichern. Die Beschlüsse der Bundesregierung zur Lebensleistungsrente sind hier ein guter Anfang. Wer jahrzehntelang Beiträge für die Rente gezahlt hat, muss am Ende auch mehr im Geldbeutel haben, als jemand der dies nicht getan hat.
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