Jährliche Wahlkreistour

2014

Vom 28. bis 31. August 2014 hat mein Berliner Büro erstmalig den vielseitigen und wunderschönen Wahlkreis zu einer ersten Büroklausur besucht. Um das Fazit vorwegzunehmen: Die Begeisterung am Ende der Fahrt war so groß, dass eine baldige Rückkehr meines Berliner Büros nach Weilburg, Oberursel, Bad Homburg und allen anderen schönen Orten bereits heute auf der Tagesordnung steht.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundestagsbüros hören täglich von Orten wie Usingen, Grävenwiesbach und Runkel, haben diese Orte aber noch nicht mit ihren eigenen Augen gesehen. Ziel dieser Wahlkreistour war es daher, ein Gefühl für den Wahlkreis zu bekommen und die Menschen dort zu erleben. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten bereits vor geraumer Zeit den Wunsch geäußert ein Gespür für Land und Leute zu bekommen. Die Büroklausur sollte ein erster Schritt hin zu diesem Gespür sein.

Auf der Tagesordnung standen zahlreiche Termine und Unternehmungen, sowohl touristischer als auch politisch-gesellschaftlicher Natur. Gleich am ersten Abend nahm mein gesamtes Büro am 9. Integrativen Zimmersmühlenlauf in Oberursel teil. Dieser bestand aus vier Runden à 1,5 Kilometer rund um den Zimmersmühlenweg. Der 1,5 Kilometer lange Integrationslauf für Menschen mit Handicap fand im Vorfeld des Sechskilometerlaufes statt. Die Atmosphäre der gesamten Veranstaltung war sehr heiter und gelöst.

Bei wolkenlosem Himmel und mit dem Muskelkater vom Donnerstag, besuchten mein Büro und ich am Samstag die traditionelle Weilburger Kirchweih. Das Exerzieren in historischen Uniformen war unbedingt sehenswert und hat uns große Freude bereitet. Der Tretbootverleih, den mein Team bereits von der Weilburg gesehen hatte, ließ es nicht mehr los und so machten wir auf mehreren Tretbooten eine entspannte Fahrt auf der Lahn. Ausgehungert nach dem anstrengenden Tretbootfahren, fuhren wir zum Seeweiher in Mengerskirchen und machten dort ein kleines Picknick mit Salat und anderen Leckereien.

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits den Hessenpark besichtigt. Wie so oft an dem verlängerten Wochenende gab es für die Fülle an Unternehmungen bedauerlicherweise viel zu wenig Zeit. Allein die Größe des Hessenparks war unglaublich. Die liebevolle Detailfülle beeindruckte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meines Büros sehr. Auch der Marmorsteinbruch Unica in Villmar, aus dem unter anderem der Marmor für das Empire State Building, den Kreml, die Eremitage und den Berliner Dom stammte, ließ mein Büro staunen. Wie den Steinbruch hatten wir auch die Kubacher Kristallhöhle nahe Weilburg bereits am Freitag besichtigt. Die Millionen Jahre alten Kristalle, die an den Wänden der Höhle abgelagert waren, faszinierten mich und meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr.

Das Laternenfest in Bad Homburg war vor uns ebenfalls nicht sicher. Es war als der Höhepunkt der Wahlkreisklausur gedacht. In einer unglaublich gemütlichen Atmosphäre schlenderten wir gemeinsam bis nach Mitternacht durch Bad Homburg, aßen Crêpes und lokale Spezialitäten, tranken Aperol Spritz und Alster und hatten eine Menge Spaß. Es war ein wundervoller Abend, der unsere Erwartungen sogar noch übertroffen hat.

Etwas eher Untypisches für den Hochtaunus fand am letzten Morgen am Laternenfeststand der Jungen Union Bad Homburg statt: Ein zünftig bayerisches Weißwurstfrühstück. Im Anschluss daran von Bretzel und Weißwurst gestärkt, ging es nach vier unvergesslichen Tagen im wunderschönen Hochtaunus für mein Büro wieder auf den Heimweg.

 

2015

2015 haben wir unsere Wahlkreistour extra so gelegt, dass wir die Möglichkeit hatten das Brunnenfest in Oberursel besuchen zu können. In einer lauen Mittsommernacht war die Atmosphäre auf diesem Stadtfest besonders gemütlich. Wir haben viele nette Menschen kennengelernt, kulinarische Besonderheiten ausprobiert und einen entspannten Abend genossen.

Auf Grund der Nähe des Kurparks Bad Homburg zu unserem Hotel, haben wir die Sonne genutzt und sind eisessend durch den geschichtsträchtigen Kurpark geschlendert. Eine Oase der Entspannung in einer belebten Stadt.

2015 war endlich die Zeit für einen Besuch im vielbeschworenen Hessenpark gekommen. Gestärkt mit Kuchen auf dem Dorfplatz, mussten wir uns angesichts der vorangeschrittenen Zeit beeilen, um die gesamten Ausmaße des Parks wenigstens oberflächlich kennen zu lernen. Aber wir werden sicher wiederkommen.

Wie auch 2014 fand auch 2015 wieder ein Praktikantenstammtisch statt. Im Café Klatsch in Bad Homburg war es schön, die ganzen altbekannten Gesichter einmal wiederzusehen und sich über Neuerungen auszutauschen. Es war ein geselliger Abend, der erst einige Stunden später im Kleist enden sollte.

Der Abschluss war ein Ausflug nach Frankfurt – erstmals in unserer Wahlkreishistorie. Römerberg, Zeil, die Kuh die lacht – ein vielfältiges Erlebnis auf dem Weg vom Bahnhof zum Flughafen. Die Wahlkreistour 2015 bestätigte unsere Erwartungen vollumfänglich. Wir werden wiederkommen.

 

2016

Auch 2016 waren mein Büro und ich wieder bei schönstem Wetter im atemberaubenden Hochtaunus unterwegs, um mit den Menschen, der Natur und den Sehenswürdigkeiten in Berührung zu kommen. Es war auch in dem Jahr wieder eine unterhaltsame, konstruktive und informative Fahrt.

Beim dritten Anlauf habe ich es endlich einmal geschafft, meinem Berliner Büro die faszinierende Anlage der Saalburg zu zeigen. Wie auch im vorherigen Jahr durfte der Hessenpark natürlich nicht fehlen. 2015 kamen wir so spät, dass wir nur in aller Eile durch den Hessenpark durchgehen konnten. Dieses Mal wollten wir uns mehr Zeit lassen – auch für die Aufführung im Park. Bei über 30 Grad in Schatten war es eine schweißtreibende Angelegenheit durch den Park zu wandern. Ein kühles Eis im Dorf diente als Art Belohnung nach der langen Wanderung.

Am darauffolgenden Tag besuchten wir das Schloss Weilburg. In den vergangenen Jahren bereits mehrfach dort gewesen, haben wir es erstmals geschafft auch eine Führung zu machen. Es war eine sehr spannende und informative Führung im kleinen Kreis. Absolut lohnenswert. Im Anschluss daran fuhren wir erstmals nach Limburg, um uns diese wundervolle Innenstadt anzusehen. Zwar gehört Limburg nicht mehr zum Wahlkreis, allerdings hat Limburg als Bischofssitz für den Hochtaunuskreis einen wichtigen Stellenplatz. Wir spazierten durch dieses von Fachwerkhäusern bestimmte Stadtbild und fühlten uns sehr wohl.

Natürlich durfte auch 2016 auf der Wahlkreistour kein Sport fehlen. Statt Tretboot und Joggen, war es 2016 Fußball. Wir schauten alle gemeinsam das Finale der Fußballeuropameisterschaft in Oberursel. Da wir nicht im Finale vertreten waren, war das Spiel eher zweitrangig. Wichtiger war das Kulinarische – traditionell hessisch – traditionell lecker.

Am Tag darauf sollte mit der Begehung des Feldberges dann aber noch ein wirklicher sportlicher Höhepunkt auf dem Programm stehen. Oben angekommen durfte auch an dem Tag kein ordentliches Mittagessen fehlen. Der Abstieg war dann ein Wettlauf mit dem Wetter, den wir auf der Hälfte des Weges leider verloren haben.

2016 fand bereits der dritte Praktikantenstammtisch statt – in Bad Homburg. Es kamen nahezu alle Praktikanten, die wir bis zum Zeitpunkt der Wahlkreistour hatten. Es waren über 30 Praktikantinnen und Praktikanten gekommen. Es war ein lustiger Abend bei Apfelwein, leckerem Essen und kurzweiligen Gesprächen. Um den Abend angemessen ausklingen zu lassen, machten sich die Volljährigen von uns auf den Weg in die Spielbank – soweit ich überblicken konnte ohne siebenstellige Ergebnisse.

 

2017

Auch 2017 wieder werde ich gemeinsam mit meinem Büro im Hochtaunus anzutreffen sein. Wir freuen uns schon heute sehr auf unsere gemeinsame Tour Anfang September.

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